Backstage

Hören statt sehen

Fledermäuse sind nicht auf ihre Augen angewiesen, um sich in Räumen bewegen zu können, ohne anzuecken. Die Sicht ersetzen die Tiere dadurch, dass sie kleine Laute abgeben. Diese lösen Wellen im Ultraschall­bereich aus, die von möglichen Hindernissen zurückgegeben werden und den Fledermäusen als Echolotsystem dienen.

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Voice Ordering

Der Siegeszug der intelligenten Lautsprecher hat gerade erst begonnen. In China geht die Kaffeepause etwa so: Der Kunde gibt dem Tmal Genie (dem Smart Speaker des E-Commerce-Giganten Alibaba) seine Wünsche bekannt. Die Bestellung wird vom Starbucks-Konto abgebucht und von der nächsten Filiale angeliefert. Eine App ist nicht erforderlich.

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Zwischen Infraschall und Ultraschall

Töne sind nichts anderes als Schall­wellen. Die Frequenz einer Schall­welle wird in Hertz oder Kilohertz gemessen. Menschen hören nur im Bereich von 16 bis 20’000 Hertz. Tiere dagegen hören auch im Frequenz­bereich über 20’000 Hertz (Ultraschall).

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Alarmbereit

Unser Ohr ist rund um die Uhr in Betrieb, auch im Schlaf. Es dient nicht nur dem Hören, sondern auch der Orientierung. Weil ein Ton, der von links kommt, das linke Ohr eine Tausendstel­sekunde eher erreicht als das rechte Ohr, kann das Gehirn die Herkunft des Tons sofort und zuverlässig orten.

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PET zum Lärmschutz

Die Verkapselung von Elektro­motoren durch Hybrid-Acoustics PET reduziert die Geräusch­entwicklung in Fahrzeugen und dämmt insbesondere die unangenehmen hoch­frequenten Töne. Die vom Automobil­zulieferer Autoneum entwickelten Komponenten bestehen vollständig aus PET, sind 40 Prozent leichter als herkömmliche Isolationen und bis zu 180 Grad temperatur­beständig.

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Aktives Zuhören

Wer etwas zu sagen hat, muss zuhören können. Doch wie hört man gut zu?

Tipps

1Auf die Körpersprache des Redners achten

2Auf die eigene Körpersprache achten

3Ablenkung vermeiden

4Fragen stellen

5Rechtfertigung vermeiden

6Umschreiben

7Pausen machen

Hören als
Therapie

Der Khoomei-Gesang ist eine spezielle Technik des Oberton­gesangs, der vor allem in der Mongolei kultiviert wird. Dem Gesang, der in ähnlicher Form auch in gewissen Teilen Tibets, Sardiniens oder Rajasthans zu hören ist, werden therapeutische Wirkungen nachgesagt. Khoomei soll etwa gegen Stottern, Atemwegs­erkrankungen, Angst oder Geburts­schmerzen helfen.

Gut gehört ist halb gewonnen

Warum es eminent wichtig ist, sich als Kunde verstanden zu fühlen.

Paavo Järvi

«Als Zuhörer werde ich immer etwas nervös»

Statements

Zuhören in der Praxis

Das Manifesto von Swissquote: Wir ändern das.