Zuhören

«Wir Menschen unter­breiten unserem Gegenüber immer ein Angebot zu kommuni­zieren. Wird dieses Angebot durch bewusstes Zuhören unterstützt, kann man von einer Win-Win-Situation sprechen. Im Kontext der Hospitality wird durch aktives Zuhören ein Grund­bedürfnis des Gastes befriedigt.»

Michael Hartmann
Managing Director und CEO der EHL Swiss School of Tourism and Hospitality, Passugg

«Zuhören statt diktieren lautet die neue Devise. Zudem sollen die Mitarbeiter bei ihrer Tätigkeit nach Kräften motiviert und unterstützt werden.»

Dominik Feldges
Redaktor bei der NZZ-Wirtschaftsredaktion, Zürich

«Wenn ich jemandem zuhöre, fühlt sich die andere Person ernst genommen und wird sich in Zukunft erkenntlich zeigen. Personen, die zuhören, haben deswegen ein grösseres Netzwerk aus sozialen Kontakten. Dieses Netzwerk hilft, negative Einschnitte im Leben wie Krisen in der Familie oder am Arbeitsplatz besser zu bewältigen.»

Prof. Dr. Katja Rost
Ordinaria für Soziologie und Privatdozentin für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich

«Wir konzentrieren uns oft zu stark auf das, was wir sagen wollen, und sind weniger aufmerksam, wenn andere sprechen. Das ist für den menschlichen Austausch und folglich fürs Geschäft total kontra­produktiv. Zuhören können ist unverzichtbar, um eine vertrauens­volle Beziehung aufzubauen und andere Meinungen aufzunehmen.»

Tara Yip
Leiterin Human Resources Swissquote, Gland

«Gut zuzuhören ist eine Grund­voraussetzung für funktio­nierende Beziehungen – sei es privat oder beruflich.»

Mirjam Hasbi
Leiterin Geschäftsstelle SBAP Schweizerischer Berufsverband für Angewandte Psychologie, Zürich

«Es scheint manchmal, dass in der Finanzindustrie die lautesten Schreier und schlechtesten Zuhörer am weitesten kommen. Auf Dauer wird aber nur Erfolg haben, wer die Probleme seiner Kunden löst. Um das heraus­zufinden, führt am Zuhören kein Weg vorbei. Das gilt speziell für Leute, die nicht so gut im Schreien sind.»

Kilian Maier
CEO und Mitgründer Interaction Partners AG, Zug

«Das Mechanische und das Akustische in Einklang zu bringen und das Beste aus dem Instrument rauszu­holen, fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Ich übe meinen Beruf mit Leiden­schaft aus. Mit dem Zuhören beginnt alles.»

Pascal Monti
Klavierstimmer und Inhaber der m-fréquence GmbH, Zürich